Die Göttin Maat als einzigartiges Bild aus Metall. Die Konturen wurden von Hand mit Hammer und Meissel ins Stahlblech eingekerbt und mit entsprechenden Farben bemalt.

 

Daten

Grösse:140 x 55 cmAngefertigt:2009
Gewicht:20 kgMaterial:Metall

 

Fotogalerie

 

Bedeutung

Maat, altägyptische Göttin des Universum, der Wahrheit und des Lebens

Maat war die höchste und mächtigste Gottheit im alten Ägypten. Sie ist die Tochter des Sonnengotts Ra. Als seine ihm Nächste leitete sie ihn, über den Himmel, Tag für Tag. Maat ist es, die der Sonne ihre Richtung weist. Die Göttin Maat steht für das Prinzip der Weltordnung als Ganzes. Die Maat ist es die macht, dass die Sonne auf und unter geht, dass es Himmel und Erde gibt. Ihr Gemahl ist der Gott der Weisheit, Thoth (Hermes Trismegistos). Die Maat leben heisst: „Leben, Freude, Wonne, ewiges Leben“. Die Maat nicht zu leben heisst: Isolation und Tod. Maat bedeutet Leben. Die Form die das Leben gewinnen muss, um nicht zu vergehen. Ein Verstoss gegen die Maat war für die Alten Ägypter ein Verstoss gegen die Weltordnung. Der Name Maat bedeutet übersetzt so viel wie „Wahrheit“. Die geflügelte dargestellte Maat wird in Grabdarstellungen durch eine Straussenfeder auf dem Kopf symbolisiert. Diese Feder hat für einen Toten eine besondere Bedeutung, der sich vor dem Gericht der Götter, dem Osiris vorsteht, für sein Leben rechtfertigen muss. Bei diesem Totengericht wiegt Anunbis das Herz des Toten mit der Waage gegen die Feder der Maat auf. Ein leichtes Herz ist schon zur Zeiten der Pharaonen ein Sinnbild für ein gerechtes Leben. Uns bekannte Redewendungen wie: „schweren Herzens“ oder „ein Herz aus Stein haben“ gehen folglich auf einen sehr alten Ursprung zurück.

Es ist die Feder der Maat, die das Mass an gibt, ob das Herz eines Toten gefressen wird oder nicht. Ist das Herz leichter als die Feder, lebt der Tote weiter. Er wird nun mit den Göttern zusammen dafür sorgen, die Ordnung der Maat aufrecht zu erhalten. Ist sein Herz aber schwerer als die Feder der Maat, wird sich die Waagschale mit dem Herzen im Totengericht niedersenken. Augenblicklich wird es verschlungen und der Tote ist endgültig tot. Thoth überwacht den ordnungsgemässen Ablauf der Prüfung, während Osiris oder Horus dem Totengericht als Richter vorstehen. Sie plädieren im Zweifelsfall für den Toten, sind also sein göttlicher Beistand.

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